• Eva

Clean Eating - wieso ich mich wie meine Omi ernähre!

Aktualisiert: 11. Juni 2020

Clean Eating, alles andere als nur ein neuer Ernährungstrend, viel mehr eine wundervolle und doch so simple Lebensweise um sich dauerhaft gesund, schlank und fit zu halten!


Job, Familie, Sport, Verpflichtungen....oh man, Deine Liste an Alltagsaktivitäten hat gefühlt auch manchmal mehr als 24h? Und dann meistens am Abend die entscheidende Frage: Was koche ich heute? Ach schnell eine Tiefkühlpizza als Belohnung in den Ofen geschoben, das schmeckt und alle sind satt! Am nächsten Tag dann doch das schlechte Gewissen...?


Schön, dass DU hier gelandet bist!

In diesem Beitrag möchte ich Dir Tips über meine Version von Clean Eating geben - eine absolut tolle und simple Art, um Deine Ernährung dauerhaft umzustellen - kochen für die ganze Familie war noch nie so easy! Und was hat überhaupt meine Omi damit zu tun?


Meine Omi, mein absolutes Vorbild in vielen Dingen, vor Allem in Sachen Ernährung!

Da kann man sich jede Menge von ihr abgucken und genau das war Clean Eating:

Ein Garten voller Beerensträucher, Gemüsesorten ohne Ende und die frischen Erdbeeren mit Kuhmilch und selbst gebackenem Brot gehörten an lauen Sommerabenden einfach immer mit dazu! Meine Omi kannte kein Aspartam, E621, Emulgatoren oder Lecithine, weil sie es selbst nicht herstellen konnte:)

Und genau das ist auch clean eating - ein Ernährungsbewusstsein, was es schon Jahrzehnte lang gibt, wir aber in der heutigen kommerziellen und schnell lebigen Zeit einfach verlernen. Ich sag Dir "back to the roots!"


Schau mal, welch Wunderwaffe diese geniale Lebensweise für Dich und deinen Körper bedeutet:


  • Dein Immunsystem wird enorm gestärkt und Du wirst seltener krank!

  • mehr Energie, weniger Müdigkeitsphasen - Du startest automatisch viel frischer in den Tag!

  • Eine schlankere Figur, da Du durchaus ein paar überflüssige Pfunde verlieren wirst!

  • Dein Erscheinungsbild wird mehr strahlen durch eine reinere Haut und glänzende Haare.

  • Dein Geschmackssinn verbessert sich erheblich!

  • Deine Verdauung arbeitet viel besser!

  • Du kannst damit chronische (Rücken-)Schmerzen lindern und immer wieder kehrende Kopfschmerzen in den Griff bekommen!

Meine Omi ist übrigens 91 geworden!


Aber jetzt gehts wirklich los, hier einmal meine 10 wichtigsten Grundregeln des Clean Eatings für Dich zusammengefasst:


1. unverarbeitete Lebensmittel

Wie der Name "Clean Eating" schon verrät, solltest Du möglichst "saubere", d.h. unverarbeitete Lebensmittel verwenden! Als Faustregel gilt: Je länger die Zutatenliste auf der Verpackung, desto nicht "cleaner" ist das Lebensmittel.


Im Klartext heißt das: Mehr saisonales Gemüse & Obst, Hülsenfrüchte, aber auch Eier, Fleisch, Fisch und Milchprodukte sind erlaubt. Deshalb ist diese Lebensweise tatsächlich für alle geeignet, egal ob Veganer, Vegetarier oder Omnivor ("Allesfresser"). Auch Mehle wie Vollkorn- oder Dinkelvollkornmehle eignen sich hervorragend für selbst Gebackenes. (Bei Weizenmehl sind zu viel Zusatzstoffe enthalten, die den Körper belasten statt ihm Nährstoffe zuzuführen.)


2. viele kleine Mahlzeiten

Empfohlen werden 6 kleine und vor allem regelmäßige Mahlzeiten über den Tag verteilt: Frühstück, Snack, Mittag, Snack, Abend, Snack.


Aber keine Sorge, Du musst jetzt nicht zur "Futtermaschine" mutieren, ich persönlich komme tatsächlich mit 4 Mahlzeiten wunderbar über den Tag und fühle mich einfach großartig: Frühstück, Mittag, Snack, Abend.

Höre dabei immer auf Dein natürliches Sättigungsgefühl und lass einfach einen oder zwei Snack(s) weg, wenn Du keinen Hunger hast.


3. Achtung Zucker!

Ein ganz entscheidendes Kriterium im clean eating- vermeide sämtlichen industriellen und raffinierten Zucker, denn er treibt Deinen Blutzuckerspiegel enorm nach oben und hat ne Menge Kalorien bei Null Nährstoffen. Ok, ich geb zu, das hat meine Omi nicht wirklich beachtet, aber sie hatte auch keinen Führerschein und somit viel mehr Bewegung als wir heutzutage und außerdem spricht bestimmt nichts gegen ein paar kleine Anpassungen:)


Zucker findest Du übrigens in nahezu jedem industriell hergestellten Lebensmittel, schau beim nächsten Einkauf einfach mal auf die Zutatenliste. Steht da Zucker an 1.,2. oder 3. Stelle, dann einfach liegen lassen!


4. Die Kombi machts

Lass jede Deiner Mahlzeiten bunt werden in Form von Obst oder Gemüse.

Früh ist ein Porridge mit frischen Früchten und Samen optimal, Mittags und Abends dann zum Essen immer Gemüse servieren (gekocht,roh oder als Salat). Das füllt den Magen und obendrein nimmst du wichtige Vitamine und Nährstoffe mit auf! Kombiniere komplexe Kohlenhydrate (wie Vollkornnudeln, Reis, Kartoffeln oder Süßkartoffeln) mit Eiweiß (tierisch oder pflanzlich) und gesunden Fetten (Rapsöl, Leinöl, Olivenöl).


5. gesunde Fette

Iss mehr gesunde Fette wie Oliven- , Raps- oder Leinenöl oder Avocado und fettem Fisch wie Lachs.

Vermeide gehärtete Fette, die so genannten Transfette wie die in fetter Sahne, Leberwurst oder jegliche Art von Junk Food (Fertigpizza, Pommes, Burger & Co). Es gibt absolut geniale Rezepte zum selber machen - total easy und unkompliziert, Versprochen!


6. Zusatzstoffe Ade!

Sämtliche Zusatzstoffe wie Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker und Aromen solltest Du komplett verbannen, da sie vom Körper als Fettdepots angelegt werden. Solche erkennst Du meist an ihren komplizierten Namen auf der Zutaten Liste.


7. unbedingt Frühstücken

Sie gilt schon immer als wichtigste Mahlzeit am Tag! Und das aus gutem Grund: Über Nacht "fastest" Du automatisch, da der Körper über mehrere Stunden keine Nahrung bekommt (es Sei denn es gab eine wilde Party bis in die Morgenstunden:))

Am Besten kombinierst Du hier wieder komplexe Kohlenhydrate mit Eiweiß, zb klassisches Porridge aus Haferflocken mit Obst oder Rührei mit Vollkornbrot.

Aber keine Sorge, Du musst früh nicht zum Meisterkoch werden, das geht auch easy und völlig unkompliziert. Leckere Rezepte findest Du in meinem Rezepte Blog.


Zwing Dich aber bitte nicht krampfhaft schon 6 oder 7Uhr zu Frühstücken. Solltest Du absolut nichts runter kriegen, so pack Dir unbedingt was fürs Büro ein. Damit hast du eben einen größeren Snack vorm Mittagessen.


8. Trinke das Richtige und davon ausreichend!

Auch das ist kein neu erfundenes Rad, aber immer wieder wichtig zu erwähnen: Trinke 2-3l Wasser über den Tag verteilt. Wenn du das nicht pur trinken magst, dann pimpe es doch ein bisschen auf mit Zitrone, Gurke, Orangenscheiben, Minze etc ... Einfach genial! Ungesüsster Tee geht natürlich auch immer! Meide Softdrinks oder Fruchtsäfte, viel zu viel Zucker!


9. Alkohol!

Ich möchte Dir hiermit Alkohol per se nicht unbedingt verbieten, allerdings musst Du wissen, dass dieser tatsächlich Gift ist für den Körper, er hemmt den Stoffwechsel und behindert die Fettverbrennung erheblich!

Vielleicht hebst Du ihn Dir einfach für besondere Anlässe auf.


10. Geh sparsam mit Salz um!

Zu viel Salz wird in den Nieren gespeichert, die Folge sind unschöne Wassereinlagerungen, die Dir das ungute Gefühl der Aufgeschwemmtheit geben. Zu viel Salz findest Du vor allem in Fertigprodukten. Das vermeidest Du ganz einfach nach der Omi- Methode: Koche selbst!

Reduziere dabei einfach ein wenig "das Salz in der Suppe" und verwende mehr Kräuter. Anfangs kommen Dir deine Speisen zwar noch völlig geschmacklos vor, aber Deine Geschmackssensoren werden sich schnell daran gewöhnen.



Du siehst, Du musst weder Hungern, noch Punkte oder kcal zählen. Es geht rein um Dein Bewusstsein zum Thema Ernährung wie schon vor Jahrzehneten. I

Und ich denke, jeder von uns hat oder kennt solch eine Omi:)


Mit einer großen Aspartam- Energy- Coke in der Hand sag ich Tschüssi

und bis zum nächsten Blog:)


Deine Eva

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